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Madonna V2.2 "PR Hunter" - RAAW of the Month im Juli

Als Erstes fallen bei diesem Madonna V2.2 natürlich die gelben Farbakzente auf. Der zweite Blick offenbart dann, dass beim Aufbau an keiner Stelle gespart wurde. Und spätestens beim dritten Blick entdeckt man dann die ein oder andere exotische Komponente europäischer Marken und jede Menge Liebe zum Detail. Wir stellen euch das RAAW of the Month im Juli ausführlich vor.

Neil, Fahrer und Besitzer des schicken Bikes, ist 45 Jahre alt und hat in seiner Jugend quasi miterlebt, wie der Mountainbikesport nach und nach auf der Bildfläche erschien und in dieser Zeit auch eine Reihe von Mountainbikes aufgebaut und gefahren. Doch als er zum Studium nach London zog, musste das Mountainbiken dem Rennrad- und Bahnrad-Fahren weichen.

Erst vor 5 Jahren flammte seine alte Liebe wieder auf und er startet mit einem eher moderaten MTB mit 115 mm Federweg. Nach einem Urlaub in Morzine, wo er sich für ein paar Tage ein Long-Travel-Enduro lieh, keimte dann schnell der Wunsch nach mehr Federweg auf: “Als nächstes kaufte ich mir ein 135mm-Trailbike. Das ist an sich super und ich fahre es gerne, aber mit meinen Skills auf dem Rad wuchs auch der Wunsch immer schneller und in anspruchsvollerem Gelände zu fahren. Außerdem wollte ich unbedingt ein paar Enduro-Rennen mitnehmen.” beschreibt Neil seinen Werdegang, in dem sich der ein oder andere sicher wiederfindet.

Nach einigen Recherchen stand dann schnell eine Liste aus fünf Bike-Kandidaten. “Leider konnte ich nur eins davon einmal Probefahren und so musste ich anhand von Testberichten entscheiden. Der Madonna V2-Test von Mike Kazimer auf Pinkbike hat hier großen Einfluss gehabt. Außerdem überzeugte mich die Konstruktions- und Designphilosophie von RAAW, weil man sofort merkt, dass man sich über jedes einzelne Detail viel Gedanken gemacht hat.

Nun, wie seine Entscheidung ausgegangen ist, seht ihr hier:

Das Bike ließ sich super einfach aufbauen und in jeder Phase war ich immer wieder von der offensichtlichen Liebe zum Detail beeindruckt - so ist zum Beispiel die Dämpferaufnahme absolut durchdacht und wunderschön gefertigt! ” beschreibt Neil den Aufbau.

Mit einer Körpergröße von 187 cm fährt Neil das Madonna V2.2 in Größe XL. In dieser Größe hat es den gleichen Reach wie sein geliebtes Trailbike. Beim Fahrwerk setzt er voll auf Öhlins: Dämpfer der Wahl ist das TTX2M Modell mit Stahlfeder (502lbs), an der Front verrichtet die RXF 38 Federgabel mit 170 mm Federweg ihre Arbeit. Den Dämpfer konnte er direkt über unseren Konfigurator mitbestellen, die gewünschte Gabel irgendwo auf Lager zu finden war laut seinen Erzählungen nicht ganz so unkompliziert - wir beneiden ehrlich gesagt niemanden, der bei der aktuellen Lieferketten-Situation ein Bike aufbauen muss! Wenn das Puzzel aus Einzelteilen dann schlussendlich zusammenkommt, hat sich die Arbeit und Vorfreude aber umso mehr gelohnt, versprochen!

In diesem Kontext verwundert es vielleicht auch weniger, dass Neil die edlen Santa Cruz Reserve 30-Carbonlaufrädern eher aus pragmatischen Gründen ausgewählt hat: “ Ich werde das Madonna dieses Jahr vor allem in Portes du Soleil fahren - falls ich ein Laufrad zerstöre, gibt es dort direkt einen Santa Cruz Showroom, wo mir hoffentlich direkt mit einem Ersatz auf Garantie geholfen werden kann! ”. Wir drücken die Daumen, dass die vorne und hinten montierten Michelin Wild Enduro-Reifen (Kudos fürs Ausrichten der Logos an den Ventilen!) die Felgen ausreichend schützen und es nicht soweit kommen muss!

Beim Antrieb kombiniert Neil zwei Hersteller. Kurbeln, Kettenblatt, Kette und Kassette sind aus Shimanos XTR-Serie, als Schaltwerk kommt aber SRAMs drahtloses XX1 AXS zum Einsatz. “ Die gleiche Kombination fahre ich auch an meinem Trailbike und bin super zufrieden. So kombiniere ich Shimanos bessere Performance unter Last mit den vielen Vorteilen des drahtlosen AXS-Schaltwerks. Für das hab ich übrigens immer eine Ersatzbatterie in der kleinen Werkzeugtasche mit dabei - man weiß ja nie! ” erklärt er die Kombi.

Nicht markenübergreifend kombiniert wurde dagegen beim Cockpit: Griffe, Vorbau und der Lenker selbst stammen von Renthal. Bei den schicken Bremshebeln an der Magura MT7-Bremse handelt es sich um die Root Levers von Oak Components, die nicht nur optisch einiges hermachen, sondern auch einen größeren Verstellbereich und mehr Einstellmöglichkeiten bieten und dazu auch noch lokal produziert werden.

Auch wenn (noch?) keine drahtlose AXS Sattelstütze zum Einsatz kommt, hat Neil einige Arbeit investiert um das Cockpit so clean wie möglich zu gestalten: Der Wolf Tooth Remote für die Fox Transfer-Sattelstütze ist direkt an die Schelle der Bremse montiert, außerdem wurden die beiden Leitungen zu Bremse und Sattelstütze mit Schrumpfschlauch zusammengeführt.

Wie auch bei den Bremshebeln hat Neil sich bei den Pedalen für eine kleine Marke entschieden, die mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Langlebigkeit produziert: Die Pembree RV1 Pedale sind sicher nicht die leichtesten, dafür aber super stabil, gut wartbar und schön anzuschauen.

Natürlich haben wir Neil auch nach dem Inhalt der kleinen Werkzeugtasche am Oberrohr gefragt. In der Wolf Tooth Minibag führt er neben dem hochwertigen Silca Torque Ratchet Tool Kit immer einige Stans Dart Tyre Plugs, eine CO2-Kartusche mit Aufsatz und die bereits erwähnte Ersatzbatterie für das AXS-Schaltwerk mit.

Hier die vollständige Ausstattungsliste:

Rahmen Madonna V2.2, raw, Größe XL
Federgabel Öhlins RXF38 170mm
Dämpfer Öhlins TTX22M Coil/ 502lb/in
Laufräder Santa Cruz Reserve 30
Reifen Michelin Wild Enduro
Steuersatz Cane Creek Hellbender 70
Vorbau Renthal Apex
Lenker Burgtec Ride High 38mm
Griffe Renthal Lock-On
Bremsen Magura MT7 mit individuell gefertigten RAAW Covern und Hebeln von Oak Components
Bremsscheiben Magura MDR-P 220 vorne / 203 hinten;
Schaltwerk Sram XX1 AXS
Schalthebel Sram AXS
Kurbeln Shimano XTR
Kettenblatt Shimano XTR
Kassette Shimano XTR
Kette Shimano XTR
Pedals Pembree R1V
Sattelstütze Fox Transfer Performance Elite 200mm mit Wolf Tooth Remote
Flaschenhalter Lezyne
Sattel Ergon SM Pro S/M
Storage Wolf Tooth Minibag

Und wie fährt es sich, Neil? “ Ich war absolut überwältigt. Unterbewusst bin ich davon ausgegangen, dass sich das Madonna V2.2 ähnlich fährt, wie das Megatower, dass ich vor ein paar Jahren mal gemietet hatte. Aber in Wirklichkeit fährt es in einer ganz anderen Liga! Ich ertappe mich regelmäßig dabei, bergauf kleine Sprints einzulegen, einfach, weil es Spaß macht, wie das Bike vorwärts geht - damit hätte ich (und niemand der mich kennt) auf keinen Fall gerechnet. Jedes Mal, wenn ich auf dem Madonna unterwegs bin, erziele ich neue Bestzeiten auf Strecken, die ich schon seit Jahren fahre und bei denen ich nicht geahnt hätte, dass noch so viel mehr Speed möglich ist. Ich kann es kaum erwarten, die ersten Rennen auf dem Madonna zu bestreiten und die Alpen unsicher zu machen - auch Finale Ligure steht auf meiner Liste!

Wir bei RAAW legen viel Wert darauf, dass alle unsere Rahmen langlebig, gut zu warten und möglichst nachhaltig produziert sind. Entsprechend freut es uns, wenn dieser Gedanke auch beim Aufbau des Bikes aufgegriffen wird, so wie es Neil bei diesem RAAW des Monats gemacht hat.


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