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EWS Val di Fassa Race Recap

Für den dritten Stopp der diesjährigen EWS ging es für die Fahrer des RAAW // Levelnine Gravity Team ins Fassatal (Val di Fassa) im Trentino. Wie sich die Fahrer vor der Dolomiten-Kulisse geschlagen haben, erfahrt ihr im Rennbericht des Teams.

Während Chris noch sonntags direkt von Petzen weiter ins italienische Val di Fassa fuhr, ging es bei Torben in der Heimat nach der Corona-Erkrankung wieder aufwärts. Die Hoffnung, an dem kommenden EWS Event in Canazei teilnehmen zu können, wuchs. Da die Nachfolgen eines Covid-Verlaufs mit schweren Symptomen gerade als Sportler nicht zu unterschätzen sind, unterzog sich Torben vor den ersten Sporteinheiten einem ärztlichen Checkup bei einem Experten.

Glücklicherweise blieben alle Untersuchungen unauffällig. In Kombination mit einem guten Körpergefühl bedeutete das: Ab nach Canazei!

Die Dolomiten zeigten sich von der schönsten Seite

Mittwoch

Am Mittwoch starteten Chris und Torben mit ein paar anderen deutschen Fahrern zu einem Trackwalk. Mit Wanderschuhen und Treckingstöcken ging es auf die Berge, umgeben von der wunderschönen Kulisse der Dolomiten. Die Strecken hatten so ziemlich alles zu bieten, was eine gute Enduro Stage braucht: technische Sektionen mit Wurzeln und Steinen, schnelle Passagen mit Kurven und Sprüngen, neue Abschnitte auf frischem Waldboden und vor allem ordentlich Tiefenmeter.

Auch das Wetter spielte die meiste Zeit mit.

Nach zwei Stages klinkte sich Torben aus, um die körperliche Belastung nach der Krankheit noch so gering wie möglich zu halten. Chris und die anderen schauten sich noch zwei weitere Stages an. Insgesamt war der Wald von vorherigen Gewittern noch sehr nass, was die Wurzeln und Steine sehr rutschig machte. Für die kommenden Tage war zwar wenig Regen angesagt, jedoch war zu erwarten, dass die Bedingungen im Training noch schwierig sein würden.

Donnerstag

Am Donnerstag gings dann endlich auf die Bikes. Der Media Shakedown fand dieses Mal auf der Rodeline statt, einer Flowline mit einigen kleinen Sprüngen im oberen Teil des Bikeparks.

Der Shakedown Track hatte großes Spaßpotential!

Der Boden der Strecke war frisch und noch leicht nass, was für wilde Drifts und rasante Manöver sorgte. Ziemlich schnell zog ein Feature der Strecke die volle Aufmerksamkeit auf sich: Auf einem relativ kleinen Table entstand die Challenge, die verrücktesten Tricks zu machen und für die Fotografen so hoch wie möglich zu springen. Hier konnte Chris mit seiner Dirtbike-Vergangenheit glänzen und beeindruckte viele mit seinen Sprüngen.

Fotografen: „Macht mal ne Session am Table“, Chris: „Say no more!”

Chris stielt den Bergen die Show…

Für Torben war der Shakedown die perfekte Gelegenheit, um nach der Bike-Pause wieder in den Flow zu kommen. Dennoch merkte er die Belastung und benötigte den Nachmittag zum Regenerieren, während Chris und einige andere Fahrer noch ein paar Party-Laps fuhren.

…und weil‘s so schön war noch einer.

Abends bereiteten Chris und Torben alles für den ersten Trainingstag vor. Das bedeutete Bikes putzen, nochmal alle Schrauben checken, Ausrüstung vorbereiten und den groben Tagesplan durchsprechen. Bei der großen Anzahl an Startern war wieder mit viel Verkehr auf den Strecken zu rechnen. Daher beschlossen die beiden, schon früh ins Training zu starten, um die Rushhour zu umgehen. Nach einem ausgiebigen Pizzaessen ging es dann mit Vorfreude auf den nächsten Tag ins Bett.

Freitag

Das Training am Freitag startete für die EWS-Fahrer direkt auf einer der schwierigsten Strecken: Titans.

Kurze Warteschlange am Einstieg der Stage: Zeit die Aussicht zu genießen!

Nach einigen Wiesenkurven führte die Strecke in den Wald hinein. Der Untergrund war noch sehr rutschig und mit den vielen Wurzeln und Steinen war es sehr schwierig die Lines sauber zu fahren.

Die Strecke war in manchen Sektionen frisch abgesteckt.

Deshalb schauten sich Chris und Torben einige Sektionen genauer an und schoben einzelne Stücke wieder hoch, um Stellen erneut fahren zu können. Beiden war klar, dass es am Sonntag extrem wichtig sein würde, einen guten Rhythmus zu finden und mit sauberen Linien immer auf Geschwindigkeit zu bleiben.

Das Flowtrail-Segment war ein spaßiger Einstieg in die Stage.

Die längste und atemberaubendste Stage war wieder die Queenstage Tutti Frutti. Mit 6,2km Länge und knapp 1000 Tiefenmetern brachte die Strecke die Fahrer am Ende des Trainings wieder zurück nach Canazei. Startend auf dem Col Rodella ging es mit Höchstgeschwindigkeit über den Bergkamm in Richtung der Waldsektionen.

In der Ferne ist der Startpunkt der Stage und die Ridgeline zu sehen.

Dort warteten ein paar knackige Gegenanstiege, aber auch frische loamige Trails die viel Fahrspaß garantierten. Im Dorf angekommen verlief die Strecke zwischen den Häusern hindurch, über einen Holz-Double und ein künstlich angelegtes Steinfeld auf den Dorfplatz ins Ziel.

Samstag

Wie üblich war am Samstag die Prostage auf der Agenda. Vormittags durfte die Strecke ein Mal trainiert werden, bevor es nachmittags dann um die Zeit ging. Nach einem kurzen Transfer hoch zum Start ging es für Chris und Torben zum Training auf die Strecke.

Der erste Renntag steht an.

Mit gerade mal 200 Tiefenmetern und etwas mehr als einem Kilometer war es eine sehr kurze Stage, aber aufgrund der Charakteristik dennoch sehr intensiv. Die Geschwindigkeit war aufgrund der vielen Wurzeln und Steinen bei wenig Gefälle eher niedrig und man musste sehr viel treten und pushen, um mit Schwung die Sektionen bewältigen zu können. Zusammen mit diversen technischen Schlüsselstellen war es eine sehr anspruchsvolle Strecke.

Volle Konzentration auf dem engen, verwinkelten Trail.

Nach der Ausfahrt aus dem Wald am Ende der Stage verlangte ein über 100 Meter langer Zielsprint auf der Wiese den Fahrern und Fahrerinnen alles ab. Nach dem Training war dann Zeit für ein kleines Mittagessen. Dabei sahen sich Chris und Torben nochmal die GoPro-Aufnahmen vom Vormittag an, um sich den Streckenverlauf und die wichtigsten Linien besser einprägen zu können.

Im Rennlauf hatte Chris etwas Schwierigkeiten bei den unterschiedlichen Sektionen den richtigen Rhythmus zu finden und war mit seiner Leistung nicht ganz zufrieden. Der Großteil des Rennens stand aber ja erst am Sonntag an.

Prostage war größtenteils unrhythmisch und dadurch sehr anspruchsvoll.

Für Torben war noch nicht absehbar, wie sein Körper auf die hohe Intensität reagieren wird. Deshalb ging er die Prostage zunächst etwas lockerer an, um sich die Kräfte besser einteilen zu können. Mit dieser Strategie konnte er einen sauberen Lauf runterbringen und traf alle Linien. Die Freude danach war groß, als er sah, dass er auf Platz 48 liegend ins Hauptrennen starten würde.

Teamwork!

Sonntag

Am Sonntag wurden die Stages in derselben Reihenfolge gefahren wie bereits im Training. Nach dem traditionellem Rollout vom Dorfplatz in Canazei machten sich die Fahrer:innen auf den Weg zur ersten Gondel, um den Start der Stage „Titans“ zu erreichen.

Für Chris verlief die erste Stage des Tages jedoch unglücklich. Bereits in der ersten Hälfte der Strecke hatte er einen technischen Defekt und musste daraufhin einen längeren Stopp einlegen.

…finde den Fehler.

Dabei gingen etwa 10 Minuten verloren, wodurch für ihn jegliche Chance auf ein gutes Resultat verwehrt wurde. Nach der Stage konnte er das Problem vollständig beheben und zumindest das restliche Rennen auf den spaßigen Strecken genießen.

Bei Torben lautete die Taktik zunächst wie am Vortag: Kräfte einteilen. Es war ein heißer Tag und in der Höhenluft ist die Belastung noch intensiver. Auf den ersten beiden Stages konnte er somit an die Leistung des Vortags anknüpfen.

Die richtige Pacing-Strategie war bei dem Rennen der Schlüssel.

Nachdem er zwei Stages absolviert hatte und sich körperlich noch gut fühlte, war es Zeit zu attackieren. Die folgende Stage war etwas kürzer als die Bisherigen und bot sich daher gut an, um die Grenzen auszutesten. Sein Plan ging auf und belohnte ihn mit Platz 28 auf dieser Stage, welcher ihn in der Rangliste weiter nach vorne schob.

Beim Enduro-Rennfahren geht es um jede Millisekunde.

Nun galt es auf der letzten Stage nochmal alle Kräfte zu mobilisieren, um seine starke Platzierung zu halten. Eine lange und harte Strecke erwartete ihn mit steilen Gegenanstiegen und technischen Passagen, die den gesamten Berg runter führte und direkt auf der Piazza im Ort endete.

Chris beim Absprung Richtung Ziellinie

Nachdem alle Fahrer im Ziel waren, standen die Ergebnisse fest. Mit dem 40. Platz erreichte Torben sein bestes EWS Ergebnis seit langem!

Wir hatten wieder einmal ein spaßiges Rennwochenende und freuen uns auf die nächsten EWS Rennen!

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